Unsere Kandidaten

Solms

Lisa Schäfer

Alter: 20 Jahre
Wohnort: Solms-Niederbiel

Derzeit absolviert Lisa eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte in der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden, wo sie einen Einblick in die hessische Landespolitik erhält.

Neben ihrer Tätigkeit in unserem Vorstand ist Lisa aktiv im Kreisvorstand der Jungen Union Lahn-Dill und Mitglied im Vorstand der CDU Solms.

Außerdem ist sie in zahlreichen Vereinen in der Region aktiv.

Niklas Weißmann

Alter: 19 Jahre
Wohnort: Solms-Niederbiel

Niklas studiert Politik- und Rechtswissenschaften an der Goethe Universität in Frankfurt. Wie man bereits an seiner Studienwahl erkennen kann, ist Politik ein fester Bestandteil in seinem Leben. So engagiert er sich in der CDU Solms, der Jungen Union Solms-Braunfels-Leun, bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und bei der Bürgerinitiative ProPolizei. Darüber hinaus übernimmt er in der Niederbieler Kirchengemeinde die Kinder- und Jugendarbeit. Seine Hobbys sind Lesen, Freunde treffen, Sport machen, sowie Zeit mit der Familie verbringen.

Braunfels

Jan Hubertus Müller

Alter: 29 Jahre
Wohnort: Braunfels-Tiefenbach

Jan arbeitet als Forstwirt bei der Stadt Braunfels.
Zu seinen Hobbies zählt der Laufsport und die Jagd. Jan ist Vorsitzender der Vogelschutzgruppe Tiefenbach und im Vorstand der CDU Braunfels. Seit neustem ist Jan auch Beisitzer im Vorstand der Jungen Union Solms-Braunfels-Leun.

Maximilian Breithecker

Alter: 21 Jahre
Wohnort: Braunfels-Altenkirchen

Max studiert Physik und zu seinen Hobbys zählen das Programmieren, Judo und Fahrrad fahren. Max ist Mitglied im Schützenverein und in der Burschenschaft in Altenkirchen.
Die Programmierung und Betreuung der Altenkirchen-App zählt zu einer weiteren ehrenamtlichen Aufgabe, die Max für seine Heimat gerne leistet.
Außerdem ist Max im Vorstand der Jungen Union Solms-Braunfels-Leun als Beisitzer aktiv.

Nun ist Max bereit, sich vor Ort mit einem politischen Mandat für die Braunfelser Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Daher kandiert er für die Stadtverordnetenversammlung.

Leun

Maximilian Wolf

Alter: 23 Jahre
Wohnort: Leun-Bisskirchen

Maxi arbeitet als Elektriker. Zu seinen Hobbys zählen Fitness, tanzen und Freunde treffen. Maxi ist seit einigen Jahren Beisitzer der Jungen Union Solms-Braunfels-Leun. Neben einigen Vorstandsaufgaben ist Maxi für die gute Stimmung im Vorstandsteam zuständig und immer für einen Spaß zu haben. Außerdem ist er im Kreisvorstand der Jungen Union Lahn-Dill aktiv.

Mit seiner lockeren, aber vertrauensvollen Art möchte er nun Verantwortung für seine Heimat übernehmen und kandidiert daher für das Stadtparlament in Leun und für den Ortsbeirat in Biskirchen.

Unsere Forderungen

Täglich kommen neue Forderungen hinzu :)

1. Schule und Kindergärten

Kurze Beine – Kurze Wege

Wir wollen, dass Kinder einen möglichst kurzen Weg zur Schule und zum Kindergarten haben. Die Grundschule und der Kindergarten im Ort ist für junge Familien ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb müssen die Grundschulen und Kindergärten in den Ortschaften in Solms, Braunfels und Leun erhalten bleiben und nach Bedarf erweitert werden.

Bedarfsgerechte Entwicklung der Kinderbetreuung

Junge Erwachsene trauen sich trotz Kinderwunsches oftmals nicht, eine Familie zu gründen, da sie befürchten den Anschluss im Beruf zu verpassen. Daher fordern wir, dass das Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder und Jugendliche weiterhin bedarfsgerecht ausgebaut wird. Dabei muss ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Betreuung gerichtet werden.

Fahrten zu Gedenkstätten bezuschussen
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ (Helmut Kohl)
Gedenkstätten sind Tatorte, Leidensorte, Orte des Gedenkens sowie Lernorte. Originalschauplätze machen die Verbrechen der SED-Diktatur und des Nationalsozialismus auf eindringliche Weise sichtbar und erfahrbar. Die Nazi- u. SED-Diktatur darf sich niemals wiederholen: Daher gilt es, unsere Demokratie zu schützen. Hierfür benötigt es die Vermittlung von demokratischen Werten und Wissen. Aufgrund dessen fordern wir eine Bezuschussung vom Landkreis und von den Städten zu Fahrten zu Gedenkstätten.

Digitalisierung des Lernortes Schule

Viel zu oft fehlt in Schulen digitales Equipment zur Durchführung eines modernen Unterrichts. Wir wollen, dass Schüler/innen und Lehrer/innen mit angemessener Software sowie Hardware ausgestattet werden. Daher fordern wir, dass jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes digitales Leihgerät besitzt. Wir befürworten den Aufbau eines offenen WLAN-Netzes an Schulen.

Klug planen – klug investieren – klug umsetzen

Lernen setzt eine entsprechende Umgebung voraus. Doch häufig weisen Schulbauten einen erheblichen Renovierungs- und Modernisierungsstau auf. Wir fordern daher eine bedarfsgerechte Instandhaltung der Schulgebäude und der Sportstätten.

Umsetzung der Aktion Gelbe Füße

🦶 Gelbe Füße... für mehr Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr🦶

Für Kinder ist das angepasste und sichere Verhalten im Straßenverkehr eine Herausforderung: Sie können Fahrzeuge oft nicht rechtzeitig erkennen, Entfernungen und Geschwindigkeiten nicht korrekt einschätzen und reagieren langsamer als Erwachsene. Außerdem finden sich auf dem Schul- und Kindergartenweg viele Dinge, die interessanter sind als die Konzentration auf das Verkehrsgeschehen. Nicht vergessen sollte man, dass Kinder in unübersichtlichen oder ungewohnten Situationen verunsichert werden. Die mit Signalfarbe aufgemalten Symbole warnen die Mädchen und Jungen: "Vorsicht! Hier musst du besonders aufpassen!" Die "Gelben Füße" sollen auf die Gefahrenpunkte aufmerksam machen und geben Kindern an unübersichtlichen Stellen Orientierung. Auf diesem Weg sollen sie möglichst sicher die Straße überqueren können.

Mit der Aktion „Gelbe Füße“ möchten wir uns aktiv für einen sicheren Schul- und Kindergartenweg für die Schüler und Kinder in Solms, Braunfels und Leun einsetzen.

Regionale Produkte in Schulen und Kindergärten

Der Grundstein für das Essverhalten und die Essgewohnheiten unserer Kinder wird bereits früh gelegt. Es ist daher von enormer Bedeutung, dass Kinder und Jugendliche den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und deren Zubereitung lernen. Dazu gehört eine frühkindliche Erziehung im Umgang mit Lebensmittelverschwendung, um die Wertschätzung für Lebensmittel zu steigern. Zugleich ist gesundes und abwechslungsreiches Essen entscheidend für Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Kinder. Daher machen wir uns stark für ein frisch gekochtes, kindgerechtes, ausgewogenes und gesundes Essensangebot mit regionalen und saisonalen Produkten in den Schulen und Kindergärten. Zudem fordern wir, dass die Themen „Landwirtschaft“ und „Ernährung“ an Schulen in Kooperation mit dem Kreisbauernverband und ggf. weiteren Partnern vermittelt werden.

2. Natur und Umwelt

Natur schützen - Wohlstand und Arbeitsplätze erhalten

Wir wollen einen Klima-, Umwelt- und Naturschutz vorantreiben, der unserer Natur effektiv und nachhaltig schützt und der auf wissenschaftlich basierten Daten beruht. Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte müssen bei diesem Thema miteinander in Einklang gebracht werden. Ideologie darf in diesen Entscheidungen keine Rolle spielen. Wir fordern eine abwägende Klima-, Umwelt- und Naturschutzpolitik auf allen Ebenen, die den Erhalt unserer Schöpfung und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft miteinander verbindet. Politik muss hierzu die Kooperation mit den Betroffenen anregen und den Austausch unterstützen. Wohlstand und Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden. Wir halten es für wichtig, dass hierfür positive Anreize geschaffen werden und sprechen uns daher klar gegen eine Verbotspolitik in diesem Bereich aus. Wir wollen Forschung und Entwicklung vorantreiben. Um eine faktenbasierte und ideologiefreie Klima-, Umwelt- und Naturschutzpolitik für uns und für nachfolgende Generationen zu gestalten, ist es unerlässlich, Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Dabei fordern wir Technologieoffenheit, die umwelt- und klimaverträgliche Lösungen ermöglicht und nicht von vorneherein ausschließt.

Städte in der Vorbildfunktion – Klima- und Umweltschutz aktiv betreiben

Wir sehen die öffentlichen Träger im Bereich des Klima- und Umweltschutzes in einer Vorbildfunktion. Daher fordern wir die Städte Solms, Braunfels und Leun auf, dieser Verantwortung weiterhin nachzukommen und sich aktiv für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen. Eine finanzielle Überlastung der Städte durch überambitionierte Klimamaßnahmen lehnen wir ab. Hier ist Augenmaß, Mitte und Vernunft gefordert.
Städte in der Vorbildfunktion – Klima- und Umweltschutz aktiv betreiben.

Ausbau der E-Ladestationen an heimischen Schulen und an den Stadtverwaltungen

Wir möchten moderne Mobilitätskonzepte unterstützen. Daher müssen die infrastrukturellen Gegebenheiten vorhanden sein. Gerade für den Standort von E-Ladestationen bieten sich zentrale und belebte Orte. Daher fordern wir den Ausbau von E-Ladestationen an Schulen und den Stadtverwaltungen von Solms, Braunfels und Leun.

Solaranlagen auf öffentlichen Einrichtungen

Hier müssen die öffentlichen Träger mit gutem Beispiel vorangehen. Daher fordern wir die Installation von Solaranlagen zur Stromgewinnung auf öffentlichen Gebäuden (Verwaltung, Kindergärten, Schulen, Mehrzweckhallen etc.). Die Maßnahmen müssen jedoch in Einklang mit einem soliden städtischen Haushalt gebracht werden.

Energetische Gebäudesanierung in öffentlichen Einrichtungen

Wir fordern, dass bei einem Neubau oder bei Renovierungen an städtischen Gebäuden der Fokus auf einer energetischen Gebäudesanierung liegt.

Abschaffung der Jagdsteuer

Wir fordern die endgültige Abschaffung der nicht mehr zeitgemäßen Jagdsteuer, nachdem sie auf Betreiben der CDU im Lahn-Dill-Kreis um 50% reduziert werden konnte. Dies wäre ein wichtiges Zeichen an unsere Jäger, die einen enormen Beitrag für den Naturschutz und Leistungen zugunsten der Allgemeinheit erbringen.

Unser Wald – gesunde Wälder für die Zukunft

Unser Wald liegt uns am Herzen: Daher wollen wir ihn erhalten und schützen. Leider geht es dem Wald so schlecht wie nie zuvor. Dürre, Stürme und Schädlinge setzen dem Wald in ganz Deutschland massiv zu. Wenn wir den Wald als Klimaschützer, Ökosystem, Naherholungsraum, Wirtschaftsfaktor und auch als wichtigen Bestandteil unserer Landeskultur erhalten wollen, müssen wir gegensteuern. Nach dem Motto „global denken und lokal handeln“ möchten wir uns dafür einsetzen, dass wir den Wald in seinen vielfältigen Funktionen erhalten. Daher fordern wir den Einsatz von klimastabilen Baumarten und eine nachhaltige Forstbewirtschaftung. Um die Produktion von Brenn- und Bauholz sicherzustellen, müssen neue Bäume gepflanzt werden. Außerdem muss dringend neues Fachpersonal ausgebildet werden. Wir fordern von den Städten Solms, Braunfels, Leun mit vielfältigen Aktionen, Kampagnen, Informationen und mit Mitmachmöglichkeiten das Thema „Wald“ in den Fokus für die Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Auch die Holzvermarktung ist zusammengebrochen und die Erlöse aus dem Holzverkauf sind stark zurückgegangen. Um die Probleme gemeinsam zu bewältigen, ist es dringend erforderlich, dass schnellstmöglich in Zusammenarbeit von Akteuren aus Politik, Forst, Jagd, Landwirtschaft und Naturschutz Konzepte entwickelt werden, wie zukünftig der Stadtwald in Solms, Braunfels und Leun unter den veränderten Rahmenbedingungen nachhaltig bewirtschaftet und geschützt werden soll. Für die Stadt Solms fordern wir daher die Einrichtung einer Kommission „Zukunft Wald“. Diese wurde auf Betreiben der CDU bereits beantragt. Für diesen Antrag zeichnete sich dennoch keine Mehrheit ab.

Streuobstwiesen fördern

In Kooperation mit Eigentümern und Landwirten fordern wir die Städte Solms, Braunfels, Leun auf, Streuobstwiesen auszuweisen und sie öffentlichkeitswirksam zu bewerben. Bei der Anlage neuer Streuobstwiesen könnten die Städte durch Einsatz der Bauhofsmitarbeiter die jeweiligen Vereine und Akteure unterstützen.

Solms, Braunfels, Leun blüht auf – Blühflächen für den Erhalt der Artenvielfalt im kommunalen und privaten Bereich

Insekten- und Artenschutz ist eine Gesellschaftsaufgabe. In Hessen werden rund 1.600 Hektar freiwillige Blühstreifen von unseren Landwirten angelegt. Allerdings kann jeder Einzelne seinen ganz persönlichen Beitrag zum Arten- und Insektenschutz leisten. So fordern wir, dass die Kommunen Anreize für das Anlegen von Blühflächen im privaten Bereich schaffen. Außerdem fordern wir, die Auswahl von insektenfreundlichen Pflanzen auf kommunalen Flächen (z. B. auf Kreiseln, Verkehrsinseln, Friedhöfen, Kinderspielplätzen, Sportanlagen oder in Kindergärten, Schulen, öffentlichen Gebäuden, Parks etc.).

Insekten- und Artenschutz gestalten – ein Zuhause für Insekten schaffen – Aufstellung von Insektenhotels fördern

In Kooperation mit Privatpersonen, Schulen, Unternehmen, Vereinen und Naturschützern sollten die Kommunen die Aufstellung von Insektenhotels fördern. Der ehrenamtliche Naturschutz kann hier durch Personal der örtlichen Bauhöfe unterstützt werden. Außerdem können Anreize für die Aufstellung und Pflege bei den Insektenhotels von der Kommune geschaffen werden. Denkbar wäre auch, dass die Kommunen bei geeigneten Anlässen handelsübliche Insektenhotels als Preise oder Geschenke ausgeben, z.B. bei Dienstjubiläen, Besuchen der Partnergemeinden o.ä.

Einrichtung sog. Beestops auf Haltestellendächern

Wir sehen die Zeit gekommen, die Dächer der Bus- und Bahnhaltestellen zu begrünen. Damit sollen diese künftig zu einem Rückzugsort für (Wild-) Bienen und anderen Insekten werden. Die Begrünung der Wartehäuschen bietet daher eine praktikable Möglichkeit. Bepflanzte Dächer sollen Bienen bei der Nahrungssuche unterstützen.

Heimat mit Zukunft – Für starke ländliche Räume

Die ländlichen Regionen sind Heimat für mehr als die Hälfte der Menschen in unserem Land. Wir leben in unseren ländlich geprägten Heimatstädten Solms, Braunfels und Leun gerne und wollen, dass sie auch künftig attraktiv und lebenswert bleiben. Dies kann nur mit einer guten Infrastruktur einer guten Versorgung und wirtschaftlichen Chancen gelingen. Eine regional verankerte Landwirtschaft ist dafür ebenso wichtig, wie lebendiges Handwerk und ein gesunder Mittelstand. Wir stehen für die zukunftsfähige Entwicklung unserer ländlichen Räume.

Für eine Zukunft mit Landwirtschaft - für eine Landwirtschaft mit Zukunft

Die Familien auf den Bauernhöfen in ganz Deutschland übernehmen jeden Tag Verantwortung für unser Land, indem sie für uns gesunde, sichere und bezahlbare Lebensmittel produzieren. Sie produzieren nachhaltiger und umweltfreundlicher als je zuvor und sichern so eine Lebensmittelversorgung mit bester Qualität weshalb unsere Landwirte unseren höchsten Respekt verdienen. Wir fordern die Politik auf, unsere Landwirtschaft vor ungerechtfertigter Kritik zu schützen. Unsere Landwirte sind Lebensmittelerzeuger und Kulturlandschaftspfleger zugleich und übernehmen so wichtige Aufgaben für unsere Gesellschaft. Unsere Kulturlandschaften wurden von Landwirten in Jahrhunderten geschaffen und bis heute gepflegt. Mit allen vor- und nachgelagerten Bereichen ist die Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsmotor in unserem Land. Außerdem sind unsere Bauernfamilien eine gesellschaftliche Säule in den Dörfern, mitunter sogar Rückgrat unserer ländlichen Regionen. Wir fordern die Stärkung unserer heimischen Landwirtschaft!
Außerdem möchten wir das Bewusstsein für unsere heimische Landwirtschaft und deren wichtige Aufgaben stärken.

Kooperationen mit den Landwirten beim Umwelt- Klima- und Gewässerschutz

Die Landwirtschaft ist Teil der Lösung – nicht Teil des Problems.
Nur gemeinsam mit der Landwirtschaft können Wege gefunden werden, wie die Ansprüche an Umweltschutz, Biodiversität, Boden-, Klima- und Wasserschutz mit den Notwendigkeiten einer effizienten, praktikablen und wirtschaftlich tragfähigen, regional verankerten Landwirtschaft in Einklang gebracht werden können. Die Herausforderungen zum Schutz der Umwelt, des Klimas, der Artenvielfalt und des Wasserschutzes können nur in Partnerschaft mit der Land- und Forstwirtschaft als größte Landnutzer bewältigt werden. Viele Betriebe können den hohen Anforderungen nicht mehr nachkommen und geben auf. Das Resultat: Der Lebensmittelimport wird weiter zunehmen und zwar ohne Einfluss auf ökologische und soziale Standards im Herkunftsland. Wir werden mehr Lebensmittel importieren müssen, die nicht immer mit unseren Produktionsstandards in Bezug auf Tierwohl und Umweltschutz gefertigt wurden. Das ist weder im Sinne der Landwirtschaft, noch entspricht es den Wünschen des Verbrauchers. Nur hier in Deutschland können wir MITeinander gestalten, wie unsere Lebensmittel erzeugt werden. Daher fordern wir eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und den heimischen Landwirten. Die Landwirtschaft erwartet zu Recht, dass Standards und Einschränkungen in der landwirtschaftlichen Nutzung transparent nachvollziehbar, wissenschaftlich belegt und nicht von Ideologie getrieben sind. Wir fordern, Insekten-, Klima- und Gewässerschutz wissenschaftlich basiert und ideologiefrei zu betreiben. Dafür braucht es genaue und transparente Zahlen, Daten und Fakten. Die kommunalen Verpächter von landwirtschaftlichen Flächen fordern wir auf, über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Auflagen nicht einzufordern. Wir wollen, dass landwirtschaftliche Flächen in Schutzgebieten auch zukünftig nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch erfolgreich bewirtschaftet werden können. Bei allen Bemühungen beim Natur- und Artenschutz dürfen wir die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft nicht vergessen: Die Sicherstellung der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln.

Regionale und saisonale Produkte zur Stärkung unserer heimischen Landwirtschaft und zum Schutz der Umwelt

Gerade in der Corona-Pandemie haben wir gemerkt, wie wichtig eine regionale Lebensmittelversorgung ist. Um diese Ernährungssicherheit flächendeckend zu erhalten, muss es unser Ziel sein, die noch vorhandenen Betriebe zu stärken. Je kürzer der Transportweg unserer Lebensmittel, desto umweltschonender ist das Produkt. Durch kürzere Transportwege werden Umweltbelastungen reduziert und das Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen verringert. Lebensmittel, die mit dem Flugzeug transportiert werden, weisen eine besonders schlechte Ökobilanz auf. Saisonale Lebensmittel ermöglichen eine Ernährung mit frischen Produkten. Geschmacklich und qualitativ sind regionale Lebensmittel gut, weil die Pflanzen voll ausreifen können und erntefrisch verkauft werden. Durch die volle Reife sind die Lebensmittel vitalstoffreich und gesund. Lange Transportwege führen bei vielen Lebensmitteln zum Verlust an Nährwerten. Außerdem sorgen kürzere Transportwege für weniger Stress bei den Tieren und somit für eine bessere Fleischqualität. In der Region haben wir die beste und unmittelbare Kontrolle darüber, wo und wie Tiere gehalten und Lebensmittel erzeugt werden. Ernst gemeinter Arten- und Tierschutz in der Lebensmittelproduktion kann nur hier vor Ort und nicht in Übersee geleistet werden! Um eine transparente Nahrungskette nachvollziehen zu können, möchten wir, dass Lebensmittel von den landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region stammen. So erhalten wir Einfluss auf Erzeugung, Haltung und die Transportwege von Tieren und Lebensmitteln. Daher fordern wir die Kommunen auf, die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe und regionalen Strukturen sowie der lokalen Wertschöpfungsketten weiter zu intensivieren und auszubauen. Außerdem möchten wir regionale Verarbeitungsmöglichkeiten einschließlich der Möglichkeiten zur direkten Vermarktung der dezentral erzeugten Produkte fördern und vermehrt von den Möglichkeiten der Bauleitplanung Gebrauch machen, um vermehrt Hofläden und -märkte zu ermöglichen. Wenn wir unsere regional verankerte Landwirtschaft erhalten wollen, muss jeder Einzelne bereit sein, mehr Geld für hochwertige Lebensmittel auszugeben. Hier sollten die Kommunen ihrer Vorbildfunktion nachkommen und vorwiegend regionale und saisonale Produkte in öffentlichen Einrichtungen beziehen.

3. Ehrenamt und Vereine - Heimat und Tourismus

Das Ehrenamt als gesellschaftliches Herzstück wertschätzen – Gemeinschaft fördern

Vereine sind Teil des Rückgrats unserer Gesellschaft. Sie sind Integrationsmotoren, Kultureinrichtungen und Identitätsstifter. Ehrenamtlich engagierte Menschen sichern den Brandschutz in den Kommunen und bieten allen Bürgerinnen und Bürgern ein breites Angebot zur Beteiligung. Die Schaffung einer Sportinfrastruktur in den Kommunen ist eine freiwillige, aber wichtige Aufgabe einer
jeden Kommune, denn diese ist auch ein Standortfaktor. Als Junge Union stehen wir an der Seite unserer Vereine und der ehrenamtlich engagierten Menschen in unseren Kommunen und treten für eine Förderung der ehrenamtlichen Strukturen ein. Unser Ziel ist es, das Ehrenamt als Basis des Zusammenhalts der Gesellschaft zu stärken. Wir möchten die generationenübergreifende, ehrenamtliche und gegenseitige Unterstützung der Menschen in unseren Kommunen unterstützen. Die Vereine – und insbesondere deren Jugendarbeit – muss bestmöglich gefördert werden. Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sollen vielfältige, altersgerechte und interessante Freizeitaktivitäten vor Ort finden. Außerdem möchten wir kommunale Mandatsträger und ehrenamtlich Tätige vor verbalen sowie tätlichen Angriffen schützen.

Dorfsterben verhindern – Vereine erhalten

Gerade im ländlichen Raum sind Vereine häufig der Mittelpunkt des dörflichen Zusammenlebens. Ihnen kommt nicht nur eine sportliche, künstlerische oder kulinarische, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Rolle zu. Um auch zukünftig die lebendige Vereinskultur in den Städten Solms, Braunfels, Leun zu erhalten, sollten bürokratische Hürden abgebaut und kommunale Unterstützungsangebote vor allem im Bereich der Verwaltung ausgeweitet werden.

Erweiterung der Ehrenamts-Card

Ehrenamtliches Engagement möchten wir durch Angebote – wie beispielsweise die Erweiterung der Ehrenamts-Card – wertschätzen.

Unterstützung in Vereinsräumen

Zur Förderung von Vereinen möchten wir, dass die Kommunen den Vereinen Räume in öffentlichen Gebäuden zur Verfügung stellen und diese mit einem Grundinventar ausstatten.

Wander-, Rad- und Bootstourismus fördern

Damit unsere Heimat für Bewohner und Touristen lebens- und liebenswert bleibt, fordern wir von den Kommunen, den Wander-, Rad- und Bootstourismus weiter zu fördern.

Optimierung des Ausbaus und der Wegweisung für den Radverkehr

Während der Corona-Zeit kauften viele Menschen Fahrräder. Damit auch in Zukunft Fahrräder intensiv genutzt werden, muss die dazugehörige Infrastruktur stärker ausgebaut und verbessert werden. Die touristische Vermarktung des Wegenetzes sollte ein Ziel sein. Dafür braucht es eine klar verständliche Wegweisung.

Zielgerichtete Förderung unserer Industrie- und Heimatmuseen

Die Heimatmuseen sind wichtige Anlaufpunkte für die Bürgerinnen und Bürger. Wir fordern, diese Einrichtungen zu erhalten und nachhaltig auszubauen. Die Heimatmuseen sind auch ein wichtiger Standortfaktor für Neubürgerinnen und Neubürger sowie identitätsstiftend für die Menschen, die schon lange hier leben, daher möchten wir die Industrie- und Heimatmuseen fördern.

Verstärkte Unterstützung kirchlicher Jugendarbeit

Wir möchten uns dafür einsetzen, dass die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit stärker gefördert wird. Die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit ist mit einem Verein zu vergleichen, der Kindern und Jugendlichen ein sicheres soziales Umfeld bietet. Damit diese Aufgabe weiterhin von Kirchengemeinden übernommen werden kann, sollen für die ehrenamtlich Aktiven Hilfen und Unterstützung wie beispielsweise vergünstigte Eintrittspreise in städtischen Freizeiteinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Kultur- und Denkmalschutz hochhalten

Wir setzen uns für den Erhalt und Ausbau der bestehenden Denkmäler ein. Sie erinnern im besonderen Maße an Personen oder Ereignisse, die von großer historischer Bedeutung sind. Sie dienen der Bildung und müssen öffentlich zugänglich sein.

Erhalt der Grube Fortuna

Wir möchten die Grube Fortuna als überregional bedeutsames Kulturdenkmal erhalten.

Erhalt und Weiterentwicklung der Schwimmbäder in Solms und Braunfels

Kommunale Schwimmbäder sind nicht nur Orte der Freizeit, Entspannung und sportlichen Betätigung, sie sind auch wichtige Lernorte. Ob im Schulunterricht oder in privaten Kursen, ob von den Eltern oder von Freunden: Hier lernen unsere Kinder Schwimmen. Wir setzen uns dafür ein, dass auch künftig, die Schwimmbäder in Solms und Braunfels erhalten und weiterentwickelt werden.

Die Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäuser intelligenter nutzen, um sie als Co-Working Spaces zu verwenden

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Arbeiten im Home Office eine attraktive Möglichkeit der neuen Arbeitswelt ist.
Das Home Office schafft Flexibilität, fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trägt zu einem reduzierten Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen bei, was wiederum positiv für unsere unser Klima und unsere Umwelt ist.
Doch nicht immer sind die Möglichkeiten, von Zuhause aus gut zu arbeiten, ideal. Oftmals fehlt die Ausstattung mit Arbeitsmaterialien, der schnelle Internetanschluss oder man lässt sich während der Arbeit Zuhause ablenken. Um sämtliche Vorteile optimal nutzen zu können, die das Arbeiten im Home Office mit sich bringt, möchten wir Co-Working Spaces fördern. Diese sollen den Menschen vor Ort die Möglichkeit bieten, konzentriert, in angenehmer und leistungsfördernder Umgebung mit bester Ausstattung zu arbeiten. Hierzu möchten wir bestehende Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäuser umfunktionieren und ggf. erneuern. Mit der Schaffung von Co-Working Spaces reduzieren wir das Verkehrsaufkommen in Ballungsgebieten und machen den ländlichen Raum attraktiver. Daher machen wir uns stark für den Erhalt von Dorfgemeinschafts-/Bürgerhäusern und für deren Ausbau zu attraktiven Orten der Begegnung.

Erhalt von Volks-/ Dorffesten

Dorffeste und Veranstaltungen von örtlichen Vereinen prägen und fördern eine gute Dorfgemeinschaft. Es ist daher wichtig, dass unseren Vereinen die bestmöglichen Rahmenbedingungen von Seiten der Kommune zur Verfügung gestellt werden, um Feste/ Veranstaltungen durchzuführen. Einen Verkauf von kommunalen Dorf-/ Festplätzen lehnen wir ab.

4. Wirtschaft und Finanzen - Generationsgerechtigkeit und Arbeit

Solide und ausgewogene Finanzpolitik

Die Schulden von heute zahlt die Generation von morgen. Wir setzen uns dafür ein, dass die kommunalen Haushalte ausgeglichen sind und bestenfalls sogar Rücklagen gebildet werden können.

Generationsgerecht finanzieren und investieren

Als Stimme der Jugend in Solms, Braunfels und Leun setzen wir uns – im Sinne der Generationengerechtigkeit – für eine nachhaltige Finanzpolitik in unseren Städten ein. Diese Ausrichtung soll kommenden Generationen einen finanziellen Gestaltungsspielraum und gute Rahmenbedingungen vor Ort ermöglichen.

Auf dringend notwendige Investitionen in zukunftsfähige Infrastruktur darf dennoch nicht verzichtet werden. Auch in Zukunft sollen nachfolgende Generationen beste Rahmenbedingungen vor Ort vorfinden. Hier fordern wir eine Abwägende Politik mit Maß, Mitte und Vernumpft.

Dennoch erfordert Haushaltskonsolidierung Mut, da sie auch bedeutet, auf gewohnte Ausgaben zu verzichten und gewachsene Strukturen zu verändern. Einsparungen müssen in unterschiedlichen Bereichen – ohne diese gegeneinander auszuspielen – erfolgen. Dies bedeutet auch, dass unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen, was so auch klar von den Verantwortungsträgern kommuniziert werden muss. Dabei werden Fingerspitzengefühl sowie eine klare Priorisierung der Ausgaben benötigt.

Durch eine konsequente Haushaltskonsolidierung kämpfen wir im Sinne der Generationsgerechtigkeit für eine nachhaltige Haushaltspolitik ohne neue Schulden.

Sparmaßnahmen statt Gebührenerhöhung

Gerade nach der Corona-Pandemie dürfen wir die Menschen nicht mit hohen Steuern, Beiträgen oder Gebühren belasten. Eine hohe Steuer- und Abgabenlast schädigt die heimische Wirtschaft und gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand Erhöhungen von Steuern, Beiträgen und Gebühren sind durch eine konsequente Ausgabenkritik zu vermeiden.

Handwerkerparkausweise zur Förderung des Handwerks

Wir fordern, dass die parkraumbewirtschaftenden Kommunen den Handwerkern sogenannte Handwerkerparkausweise zur Verfügung stellen, damit sie Baustellen und Auftraggeber in den Kommunen anfahren und dort zur Ausübung ihrer Arbeiten unentgeltlich parken können.

Die Kommune als Arbeitgeber für unsere junge Generation

Egal ob in der Verwaltung, im Kindergarten, im Forst oder in anderen kommunalen Einrichtungen: Wir möchten, dass unsere Kommune ein attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen ist. Daher setzen wir uns dafür ein, dass Azubi-Plätze und duale Studienplätzen in zukunftsrelevanten Sachgebieten der Kommune angeboten werden.

5. Sicherheit und Ordnung

Mit Sicherheit für eine gute Zukunft!

Wir machen uns dafür stark, dass sich die Menschen in unserer Heimat jederzeit sicher fühlen können. Dabei setzen wir auf wirksame Präventionsarbeit und konsequente Strafverfolgung durch die zuständigen Behörden. Zur Steigerung der Sicherheit gehören eine für Toleranz werbende Jugend- und Zielgruppenarbeit vor Ort in unsere Kommunen. Zudem ist uns wichtig, dass die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume gestärkt wird und der Aspekt von Sicherheit auch im Rahmen kommunaler Planungen von öffentlichen Plätzen, Haltestellen, Bahnhöfen, Unterführungen, Parks und im öffentlichen Straßenraum insgesamt verstärkt
berücksichtig wird.

Sicherung von Brand- und Katastrophenschutz
Der Brandschutz, der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz in unserem Land sind gerade deshalb gesichert, weil viele Menschen ihre eigene Freizeit investieren, um anderen Menschen zu helfen. Diese ehrenamtlich tätigen Menschen riskieren im Notfall ihre Gesundheit und ihr Leben, um das anderer Menschen zu retten. Ehrenamtlich tätige Frauen und Männer leisten somit einen enormen Beitrag zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Doch um ihre wichtige Arbeit wirksam erfüllen zu können, bedarf es einer leistungsfähigen Ausstattung. Für deren Beschaffung sind die Kommunen zuständig. Die Junge Union setzt sich daher dafür ein, dass Rettungs- und Einsatzkräfte bedarfsgerecht und modern ausgestattet werden. Wir fordern zudem, dass die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren vor Ort ihrer wertvollen Arbeit jederzeit problemlos nachkommen können. Daher müssen Arbeitgeber sensibilisiert werden und bei ihnen beschäftigte Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren im Einsatzfall unbürokratisch ihren ehrenamtlichen Auftrag erfüllen lassen. Öffentliche Arbeitgeber auf kommunaler Ebene sollten bei der Personalrekrutierung verstärkt auf ehrenamtliches Engagement achten und Aktive besonders in Stellenbesetzungsverfahren berücksichtigen.

Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ nutzen/ intensivieren
Bundesweit einmalig gibt es in Hessen die Sicherheitsinitiative „KOMPASS“. „KOMPASS“ steht für das KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel. Hier werden passgenaue Sicherheitskonzepte vor Ort durch die beteiligten Kommunen, Polizei, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt. Wir fordern, dass die Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ mit ihren Instrumenten zur Prävention in Solms und in Braunfels eingeführt wird sowie in Leun intensiviert wird.

Videoüberwachung an Kriminalitäts-Brennpunkten
Das subjektive Sicherheitsgefühl vieler Menschen gerade in den Abend- und Nachtstunden hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Kriminalitäts-Brennpunkte wie Bahnhöfe, Unterführungen oder öffentliche Parks sind leider immer wieder Tatort von Sexual- und Kapitalverbrechen. Dem soll eine verstärkte Videoüberwachung entgegengesetzt werden, die auch präventiv wirken soll. Nach mehrmaligen Vorfällen fordern wir daher konkret eine Video-Überwachung unter der Mehrzweckhalle in Solms-Niederbiel. Die Kommunen sind aufgerufen, weitere Brennpunkte oder Orte, an denen sich unsere Bürgerinnen und Bürger unsicher fühlen, zu identifizieren und durch geeignete Videoüberwachungssysteme auszustatten. Dabei muss natürlich ein datenschutzkonformer, sensibler Umgang mit den Daten gewährleistet sein.

6. Jugend und Familie

Förderung der Jugend- und Seniorenarbeit

Unsere Kommune soll für alle Generationen attraktiv, lebens- und liebenswert sein. Auf diese Weise ist unsere Kommune ein attraktiver Standort, in dem auch der generationenübergreifende Austausch aktiv gelebt wird. Daher fordern wir neben der Förderung der Jugendarbeit förderung auch eine verstärkte kommunale Unterstützung der Seniorenarbeit.

Gezielte Werbung für das Jugendtaxi

Seit 2018 gibt es das von der CDU Lahn-Dill angeregte Jugendtaxi. Damit Jugendliche einen möglichst sicheren Heimweg aus Discos und von Veranstaltungen haben - können sie Taxi-Gutscheine im Wert von fünf Euro in den Rathäusern ihrer Heimatkommunen kaufen. Sie zahlen dabei nur zwei Euro, den Rest übernehmen die Kommunen und der Kreis. Auch Trunkenheitsfahrten können so verhindert werden. Gutscheine darf erwerben, wer zuvor eine Jugendtaxi-Card beantragt hat.
Leider ist dieses vorbildliche Angebot nicht bei allen Jugendlichen bekannt. Wir setzen uns daher dafür ein, dass durch gezielte Ansprache und Öffentlichkeitsarbeit in jugendgerechten Medien ein höherer Bekanntheitsgrad für das Jugendtaxi erreicht wird.

Erweiterung und Werbung für die Familienkarte Hessen

Die kostenlose Familienkarte Hessen bietet zahlreiche Vorteile für Familien, unter anderem Unfallversicherungsschutz, Serviceleistungen für Familien, Elternratgeber, sowie vielfältige Ermäßigungen bei Partnerinstitutionen und -unternehmen. Diese bundesweit einmalige Leistung trägt dazu bei, unser Land familien- und kinderfreundlicher zu gestalten. Doch viele Eltern kennen diese Karte gar nicht. Daher fordern wir, dass die Kommunen in den Kindertagesstätten über die Möglichkeiten der Familienkarte informieren.
Außerdem soll geprüft werden, ob Möglichkeiten bestehen die Familienkarte mit Partnern vor Ort weiter auszubauen.

7. Digitalisierung und Verwaltung

Öffentliche WLAN-Hotspots fördern

Durch die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche wird der schnelle mobile Internetzugang immer und überall eine der zentralen Infrastrukturen unserer Zeit. Benötigt werden somit ausreichende öffentliche WLAN-Hotspots, also drahtlose lokale Funknetzwerke.
Doch insbesondere auch aufgrund rechtlicher Hemmnisse und Haftungsrisiken liegt Deutschland mit durchschnittlich 1,87 WLAN-Hotspots auf 10.000 Einwohner bei der Verfügbarkeit von WiFi-Locations und Hotspots international weit hinter vielen anderen Ländern.
Wir fordern daher, dass WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen und Orten in unseren Kommunen weiter ausgebaut werden. Einen wichtigen Beitrag hierzu kann das erfolgreiche hessische Landesförderprogramm „Digitale Dorflinde“ leisten, das Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler WLAN-Infrastrukturen unterstützt. Wir fordern, das Landesprogramm in den Städten zu nutzen und auszubauen.

Digitales Rathaus - Angebote der Verwaltung online anbieten
(konsequente Umsetzung des Onlinezugangs-Gesetzes des Bundes)

Die Corona-Pandemie hat uns allen deutlich vor Augen geführt, wie wichtig digitale Angebote der öffentlichen Verwaltung sind. Diese müssen konsequent weiter ausgebaut werden. Alle Angebote der öffentlichen
Verwaltung müssen daher online abrufbar sein, z.B. : Die Beantragung des Personalausweises oder der Zugang zu einem virtuellen Bürgerbüro.

Vor dem Hintergrund der Einhaltung des OZG (Onlinezugangs-Gesetzes) gibt es keine Ausreden mehr. Die Trendwende in den Verwaltungen muss so schnell wie möglich eingeleitet werden.

Durch moderne und leistungsfähige digitale Angebote der Kommunen können unnötige Gänge ins Rathaus vermieden, bürokratische Vorgänge erleichtert werden, um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten und die Umwelt durch die Vermeidung von Papier und Verkehr zu schonen.

Wir fordern daher:

...das alle Formulare der Verwaltungen online abgerufen werden können.
... eine funktionierende online Übermittlung der Formulare zur Bearbeitung durch die Kommune muss möglich sein.

...Online-Terminvereinbarung für Termine in allen öffentlichkeitsrelevanten Rathausbereichen.
...das digitale Bürgerbüro, bei welchem der Bürger online mit Rathausmitarbeitern aus den unterschiedlichen Bereichen direkt Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen kann.

Dabei sollen digitale Angebote unserer Kommunen nicht am „front-desk“ Halt machen. Nach Möglichkeit sollen ganze Verwaltungs-Prozesse insgesamt digitalisiert werden.

Bürgerfreundliche Öffnungs- und Servicezeiten der Verwaltung

Bei allen Vorzügen, die das „digitale Rathaus“ schafft, ist es zusätzlich insbesondere für komplexere Angelegenheiten auch wichtig, einen konkreten Ansprechpartner vor Ort in der Stadtverwaltung zu haben. Um ein leistungsgerechtes Angebot zu schaffen, sollten die Öffnungs- und Servicezeiten der Verwaltung bürgerfreundlich gestaltet und auch Angebote für die Abendstunden geschaffen werden.

Flexiblere Arbeitszeitmodelle für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der zentrale Baustein für die Schaffung und Erhaltung einer zukunftsfähigen Kommune. Daher muss die Kommune als Arbeitgeber attraktiv bleiben, um auch in Zukunft gutes Personal zu finden und dauerhaft zu halten. Gerade für junge Familien sind flexible Arbeitszeiten ein wichtiger Faktor. Daher fordern wir, dass sich Kommunen verstärkt für flexiblere Arbeitszeitmodelle und für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.

Aktive Einbindung der kommunalen Beschäftigten in Arbeits- und Reformprozesse

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Herzstück einer jeden Kommune. Sie kennen ihre Abläufe am Besten und tragen mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität entscheidend zur Performance ihrer Dienststellen bei. Umso wichtiger ist es, sie in Arbeits- und Reformprozesse aktiv einzubinden, um mögliche Veränderungen aktiv und mit hoher Sachkenntnis mitzugestalten.

Attraktive Honorierung für Verbesserungsvorschlägen und außergewöhnlichen Leistungen

Wie in der freien Wirtschaft üblich, fordern wir attraktive Prämien für Verbesserungsvorschläge, um den Leistungsgedanken auch in der Verwaltung hochzuhalten.

8. Gesundheit und Soziales

Eine wohnortnahe medizinische Versorgung in Kooperation mit den medizinischen Akteuren vor Ort sicherstellen

Gerade im ländlichen Raum haben Patienten oftmals lange Anfahrtswege, um einen Arzt aufzusuchen. Daher ist es wichtig, dass wir die vorhandenen Strukturen medizinischer Versorgung in Solms, Braunfels und Leun erhalten und intensivieren.

Erhalt und Sicherung unserer Krankenhäuser in Braunfels

Uns ist es wichtig, die vorhandenen Gesundheitseinrichtungen in unserer Region zu erhalten. Mit der BDH-Klinik Braunfels, der ATOS Orthopädischen Klinik Braunfels und dem Krankenhaus „Falkeneck“ in Braunfels verfügen wir über drei hervorragende, fachlich spezialisierte Krankenhäuser. Diese Krankenhäuser sind sowohl Standortfaktoren, als auch Wirtschaftsfaktoren für unsere Region, zudem stellen sie das Rückgrat der medizinischen Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger da. Als Einrichtungen der Daseinsvorsorge sind sie für die hochqualifizierte, wohnortnahe medizinische Versorgung unserer Bevölkerung essentiell. Daher setzen wir uns für den Erhalt der Krankenhäuser in Braunfels in ihren aktuellen Strukturen ein. Einen Verkauf an überörtliche Träger aus rein ökonomischen Gründen lehnen wir entschieden ab: Gesundheit, das hat gerade die Corona-Pandemie gezeigt, ist zu wichtig, um sie rein nach Kosten- und Effizienzgesichtspunkten zu betrachten.

Ausbau und Förderung der Barrierefreiheit

Auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sowie nach Artikel 3 des Grundgesetzes haben Menschen mit Behinderungen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Dafür ist eine barrierefreie Umgebung eine zentrale Voraussetzung. Daher möchten wir eine barrierefreie Umgebung weiter vorantreiben.

9. Bauen und Wohnen

Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten

Gerade für junge Familien, aber auch für junge innovative Unternehmer muss Solms ein attraktiver Standort zum leben und arbeiten sein. Daher fordern wir eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten im Einklang mit dem Ressourcenschutz.

Flächenverbrauch möglichst geringhalten!

So wichtig die Ausweisung und Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbegebiete ist, der damit einhergehende Flächenverbrauch muss so gering wie möglich ausfallen. Täglich werden rund 90 Fußballfelder in Deutschland durch Siedlungs- und Verkehrsmaßnahmen bebaut. Für uns ist klar: Jeder Hektar der an Fläche bebaut wird, ist kritisch zu hinterfragen. Wir müssen bei allen Vorteilen, die die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie Infrastrukturmaßnahmen für eine Kommune mit sich bringen, genau abwägen, welche Projekte wirklich notwendig sind und auf welche im Hinblick auf den Ressourcenschutz verzichtet werden sollte. Um ressourcenschonender bei der Ausweisung von neuen Wohn- und Gewerbegebieten vorzugehen, fordern wir, dass vorrangig leerstehende Immobilien genutzt werden. Wir fordern, dass der Flächenverbrauch möglichst geringgehalten wird!

10. Verkehr und Infrastruktur

Instandhaltung kommunaler Straßen

Freie Fahrt – Für freie Bürger: Sichere Straßen sind unabdingbar. Außerdem ist die verkehrliche Infrastrukturausstattung ein wichtiger Standortfaktor. Insbesondere für die Menschen im ländlichen Raum stellt die Verkehrsinfrastrukturausstattung eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Arbeitsorte und Versorgungseinrichtungen sowie für die innerörtliche Erschließung von Gewerbestandorten dar.
Wir setzen uns daher dafür ein, dass die kommunalen innerörtlichen Gemeindestraßen und die Ortsdurchfahrten in unseren Städten Solms, Braunfels und Leun in gute Erhaltungszustände gebracht werden und damit wieder voll leistungsfähig sind.

Erhöhung der Verkehrssicherheit durch vermehrte Überwachung des Verkehrs und durch Einsatz von Geschwindigkeitswarntafeln

Zum Schutz unserer Bürger fordern wir eine vermehrte Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs. Dabei können auch vermehrt mobile sowie dauerhaft montierte Geschwindigkeitswarntafeln eingesetzt werden.

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